Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen

Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen

Die Praxis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erfährt im Westen eine Wiederbelebung des Interesses und besticht durch ihren Ansatz und ihre Wirksamkeit. Tierhalter fragen sich zunehmend, ob und wie die Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen eine Alternative sein kann.

Diese ganzheitliche und vollständige Medizin, deren Entwicklung auf etwa 3000 Jahre vor Christus zurückgeht, zielt darauf ab, jedes Wesen als Ganzes (Körper, Emotionen, Psyche) und in seiner Beziehung zur irdischen und kosmischen Umwelt (Jahreszeiten, Klima, Temperatur) zu verstehen.

Energie, die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin

Energie ist eine in Bewegung befindliche Kraft, eine einzigartige Substanz, die je nach den Räumen, in denen sie sich manifestiert, mit vielfältigen Funktionen ausgestattet ist. Es ist die Energie, die Leben gibt.

Das Meridiansystem ist der Weg der Zirkulation, der Kommunikation, den alle Energien nehmen. Jeder Meridian ist mit einem Organ verbunden und hat eine ganze Reihe von Geweben unter seiner Kontrolle. Die Punkte sind wie Brunnen, die von der Oberfläche der Haut absinken, um sich tief unten dem Energiefluss anzuschließen, der in den Meridianen zirkuliert.

Seit Tausenden von Jahren basiert die chinesische Tradition auf der Regelmäßigkeit der Zirkulation der Körperenergien zur Erhaltung der Gesundheit.

Die Behandlung der Traditionellen Chinesischen Medizin für Hunde und Katzen

Die Behandlung hat zwei Phasen:

Ermittlung der Ursache des Energieungleichgewichts

Die Energiebilanz bestimmt die Ursache des Energieungleichgewichts, die Wurzel jeder symptomatischen Störung und Krankheit. Sie wird durch Beobachtung, Beobachten des Verhaltens und die Haltung des Hundes und Abtasten bestimmter Bereiche festgestellt.

Wiederherstellung des Gleichgewichts durch angemessene Behandlung

Die chinesische Medizin verfügt über mehrere wirkungsvolle therapeutische Instrumente, um eine Läsion zu reduzieren und die von ihr verursachten Schmerzen oder Störungen zu beseitigen:

  • Akupunktur für Hunde und Katzen: Die Technik besteht darin, Nadeln zu setzen oder bestimmte Punkte des Körpers zu erwärmen (Moxas), um einen unausgeglichenen Energiekreislauf wiederherzustellen.
  • Diätetik: Ernährungsumstellung entsprechend der Konstitution, dem Ungleichgewicht und den dargestellten Symptomen. Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Phytotherapie: Verwendung von Pflanzen in verschiedenen Formen (Kräutertees, Homöopathie, ätherische Öle, Bachblüten, Tinkturen).
  • Massage, Shiatsu

Wann sollten Sie Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen erwägen?

Wenn der Hund oder die Katze an Problemen des Bewegungsapparats leidet.

Dies ist die Mehrzahl der Konsultationen. Viele Tiere haben aufgrund von Schocks und im Alter für alle gut sichtbare Blockaden: Humpeln, Hüftdysplasie, Hängenbleiben des Hinterteils, Unbehagen beim Einsteigen ins Auto oder Springen auf dem Sofa. Häufig gehen diese Störungen mit Schmerzen einher, die sich in Apathie, Antriebslosigkeit und Traurigkeit äußern. In all diesen Fällen kann die Akupunktur die Mobilität und den Komfort des Tieres erheblich verbessern.

Wenn das Tier an organischen Problemen leidet

Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen bringt auch Komfort und Wohlbefinden:

  • Bei konstitutioneller Schwäche: kränkliche, scheue, apathische Hunde und Katzen
  • Bei Verdauungs- und Stoffwechselproblemen: Fettleibigkeit und Übergewicht, Untergewicht, Durchfall, Diabetes, Parasitose, Anämie, Schluckauf. Konkrete Anzeichen (Appetit, Zustand der Ohren und des Mundes, Stuhl, Verhalten) geben Aufschluss über die Verdauungsstörungen des Tieres.
  • Bei so unterschiedlichen Beschwerden wie: weinenden Augen, Ohrinfektionen, fehlender oder verzögerter Hitze, Epilepsie, Piroplasmose, Hautderegulierung.

Wenn der Hund oder die Katze unter psychologischen und Verhaltensproblemen leidet

Die Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen nähert sich dem Tier als Ganzes, physisch und psychisch, wobei diese beiden Aspekte durch die Akupunktur gleichzeitig wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Die energetische Phytotherapie (Homöopathie und Bachblüten) ist ein hervorragendes Mittel, um Emotionen zu regulieren.

Meistens konsultieren die Besitzer den TCM-Praktiker, weil das Verhalten ihres Tieres im Alltag problematisch wird: Ängste, Aggressivität, Eifersucht, Besitzdenken, Traurigkeit. Andere Anzeichen helfen, das Unbehagen des Tieres zu erkennen: Stress, Einsamkeit, Ängste, Unterwerfung, mangelndes Vertrauen, fehlender Wille, emotionale Schocks und verminderte Lernfähigkeit.

Prävention: der Kontrollbesuch

Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen ist allem präventiv. In der Tat begrenzen wir das Auftreten von Störungen und ihre Entwicklung, indem wir eine periodische Energiebeurteilung bei einem TCM-Praktiker für Haustiere durchführen. Ein halbjährlicher Besuch trägt dazu bei, die körperliche und geistige Fitness zu erhalten, um altersbedingten Degenerationen (Taubheit, Arthrose, Blindheit, Fellverlust) vorzubeugen.

Interventionsfeld der „Komplementärmedizin“

Traditionelle Chinesische Medizin für Hunde und Katzen, Osteopathie und Homöopathie zielen in erster Linie darauf ab, die Lebensenergie zu aktivieren, zu nähren und zu stärken, anstatt Symptome zu beseitigen oder Krankheitserreger direkt anzugreifen. Aus diesem Grund können keine Parallelen zur klassischen Veterinärmedizin gezogen werden. Das TCM Studium und Praxis sind in keiner Weise ein Ersatz für den Tierarzt im Krankheitsfall, sondern natürliche Techniken ergänzen die Erleichterung, den Komfort und das Wohlbefinden im Alltag.

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